World Music  Afrika  Allgemein
N`Faly Kouyate and Dunyakan Tunya GMC029 CD
Auf Lager. Sofort lieferbar. Lieferung bis Mittwoch, 31. August 2016 Preis 9,48 EURO

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FormatAudio CD
BestellnummerGMC029
Barcode4250095800290
LabelGalileo MC
Erschienen am27.06.2008
Verkaufsrang3297

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N´Faly Kouyaté aus Guinea/Westafrika gehört zu jenen Musikern, die mit überbordender Energie und Kreativität jedes Publikum mit den ersten Takten in seinen Bann zieht. Seine Instrumente Kora und Balafon wirken dabei wie Teile seines Körpers, die er mit großer Leidenschaft und Selbstverständlichkeit in jede beliebige Richtung bewegen kann. Peter Gabriel, Gründer des RealWorld Labels und „Erfinder“ der Stilbezeichnung „Worldmusic“ verpflichtete den Musiker aus der berühmten Griotfamilie der Mandingue direkt nach einem Eröffnungskonzert für Salif Keita Ende der 90er Jahre für das Afrocelt Soundsystem mit denen N´Faly über viele Jahre hinweg spielte. „Tunya“ ist nach „Kora Grooves“ nun sein zweites Album, das er mit seiner Gruppe Dunyakan produziert hat.

Auf „Tunya“ erzählt N´Faly Kouyaté von liebenswürdigen Nilpferden, Geschichten aus seiner Heimat Afrika und von der Unveränderlichkeit des Schicksals und vermittelt dabei in verblüffend kreativer Weise sein Konzept zeitgenössischer Weltmusik. Afrikanische Rhythmus Pattern werden mit Streicher Arrangements, afrikanischen Chorsätzen, elektronischen Sounds und Instrumentalimprovisationen verbunden und finden ihre Höhepunkte in der groovigen Afrika-Pop Nummer Dubadén, dem a capella Chor-Stück Niyó, der perkussiven Kollektivimprovisation in „Atypical conversation“, der wunderbaren Ballade Kobiyé und dem überraschenden klassizistischen instrumentalen Endpunkt des Albums Kora Ballad.

Gerade in diesem letzten Stück erfüllt sich N´Faly seinen lang gehegten Traum, westafrikanische Griot-Tradition mit Saiteninstrumenten der abendländischen Klassik zu kombinieren und betritt damit musikalisches Neuland. Seine Kora ähnelt dabei für europäische Ohren im Ensemble mit Cello und Violine dem Klangeindruck des Cembalos und versetzt uns damit in den Glauben, Barockmusik aus dem 17. Jahrhundert zu hören. Subtil und sensibel verbindet der geniale Vermittler N´Faly so Anknüpfungspunkte westlicher Musik mit seinen eigenen Klangkonzepten. Die musikalische „Wahrheit“ - und das meint das Mandinka-Wort Tunya - liegt auch hier kalkuliert zwischen dem scheinbar Offensichtlichen.

In den 13 groove-betonten Stücken wechselt N´Faly beständig zwischen Kora und Balafon, dem afrikanischen Uhrahn des Xylophons, und schafft damit weitere klangliche Möglichkeiten, die “Tunya” zu einem flexiblen und abwechsulngsreichen Album machen, das den Zuhörer vor allem auch auf Grund der kompositiorischen Qualität der Songs zu fesseln vermag. „Tunya“ ist das ganz persönliches Statement eines außergewöhnlichen afrikanischen Musikers, der in seiner Wahlheimat Belgien sein ganz eigene und doch universelle Vermittlung der Kutluren vollzieht.

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CD 1
  • 1.Dubadén03:17
  • 2.Dénko04:51
  • 3.“Love hyppo”03:17
  • 4.Destinée03:33
  • 5.Lanaya kassa04:57
  • 6.Niyo04:19
  • 7.Atypical conversation03:05
  • 8.Kobiyé04:44
  • 9.Anyafo03:50
  • 10.Tönyön04:40
  • 11.Télén04:22
  • 12.Expérience II02:30
  • 13.Kora ballade03:56
  • Total:51:21