Jazz  Allgemein
Mahmoud Turkmani ZÂKIRA ENJ-9475 2 CD
3 Stück sofort lieferbar. Lieferung bis Mittwoch, 31. August 2016 Preis 17,98 EURO

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FormatAudio CD
BestellnummerENJ-9475 2
Barcode063757947523
Labelenja Matthias Winkelmann
Erschienen am01.01.2001
Verkaufsrang3474

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Mahmoud Turkmani oud,guitar,comp
Rehab Metawee vocal
Ahmad Osman double bass
Ahmad Hamdy violoncello
Khaled Abou Higazi doff
Khaled Owaida violin
Saber Abdel Sattar qanoun
Amr Mostafa req
Nehad El Sayed oud
Hani El Badri ney

Mahmoud Turkmani, geboren 1964 in Halba (Libanon), studierte klassische Gitarre und Komposition in Moskau, bevor er sich in der Schweiz niederließ. Mitte der 90er-Jahre begann er nach einer längeren Unterbrechung wieder zu komponieren und entdeckte auch erneut sein Interesse an der Oud, der arabischen Laute, und ihren technischen Möglichkeiten. Als Komponist und Interpret hat Turkmani zuletzt mehrere europäische und arabische Länder bereist. Er spielte mit dem Blockflötisten Conrad Steinmann und dessen Ensemble diferencias, mit den Berner Sinfonikern, im Trio mit Patricia Kopatschinskaja (Violine) und Ivan Sokolov (Piano), dem Erato Streichquartett, mit Barry Guy und dem Perkussionisten Keyvan Chemirani.

Die Idee des neuen Albums "Zâkira" war es, eine Interpretation der klassischen arabischen Tradition auszukomponieren, die neue Wege in der arabischen Kunstmusik aufzeigt. Dafür ging Turkmani nach Kairo und arbeitete dort mit ägyptischen Musikern an arabischen Instrumenten, anstatt für ein westliches Ensemble zu schreiben. Obwohl Turkmanis Musik für die beteiligten Künstler zunächst ungewohnt klang, erkannten sie rasch ihre Qualität, verstanden die Intention des Komponisten und schufen Musik von packender Kraft und Emotionalität.

Die Basis für Turkmanis Kompositionen ist der Muwashah, eine Form von vertonter Liebesdichtung, die in der klassischen arabischen Musik sehr populär ist. Im traditionellen Muwashah wird die Singstimme von arabischen Instrumenten wie Oud, Qanûn (Kastenzither), Karamantsche, Ney-Flöte und verschiedenen Trommeln begleitet. Turkmani hat diese Instrumentierung etwas erweitert und verwendet eine zweite Oud, Cello und Kontrabass. Rhythmisch und melodisch bleibt er in der arabischen Tradition: "Man hört etwas, das man immer schon gehört hat, aber als hörte man es zum ersten Mal. Ich versuche, von meinen Freiheiten in den unendlichen, noch nicht ausgeschöpften Möglichkeiten der Homophonie und Heterophonie Gebrauch zu machen, indem ich die Hauptlinie (Melodie) in ihrer ursprünglichen Form belasse un eine zweite, dritte, vierte usw. Linie hinzufüge. Diese neuen Linien sind quasi Schatten der Melodie." Das Ergebnis ist etwas ganz Unerhörtes: die Übersetzung arabischer Tradition in eine neue Musiksprache. Turkmani hat eine Klangwelt entdeckt, die zuvor hinter der Kraft eines traditionellen Erbes verborgen war.

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CD 1
  • 1.Mouwashah Arjiî Ya Alfa Layla 11:25
  • 2.Mouwashah Aytatouhou Ma Saâla 07:25
  • 3.Mouwashah Zananil Mahboub 03:37
  • 4.Mouwashah Imlalil Aqdaha 07:28
  • 5.Mouwashah Nouzhatoul Arwah 06:38
  • 6.Taqassoum 02:15
  • 7.Bulerias 05:27