World Music  Brasilien
Lygia Campos Meu Nome e Brasil GMC027 CD
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FormatAudio CD
BestellnummerGMC027
Barcode4250095800276
LabelGalileo MC
Erschienen am04.04.2008
Verkaufsrang4155

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Gratistrack Meu Nome é Brasil (Lygia Campos)

Mit der aktuellen CD „Meu Nome E Brasile hat Lygia Campos ihre persönlichen Stimmungen und Herzensangelegenheiten in 14 fantastischen Tracks gebündelt. „jedes Stück ist wie ein eigenes Land, hat seine ganz persönliche Farbe“, schwärmt Campos über die CD. „Die ganze Scheibe ist ein kräftiges Ja zum Leben, zur Freundschaft, zur tiefen Liebe und zur Solidarität untereinander - und sie soll zeigen, dass es für mich keine musikalischen Grenzen gibt". Diese Botschaft vermittelt Lygia Campos mit ihrer wendigen, warmherzigen Altstimme auf vielfältigste Art und Weise.

Modern interpretierte, handfeste Samba-Batucada ist da zu hören, coole Ambient Loops, Bossa-Flair, komplexe Brasil-Pop-Kompositionen, flinke jazzige Improvisation und die afrikanischen Rhythmen des schwarzen Brasilien wie in „Fe". Arabische Kolorierungen mit französischen Texten kommen in einer innigen Ballade zur Geltung, und in der swingenden Nummer „Meus Amigos Do Rio" zieht Lygia vor ihrer Heimat den Hut, verbeugt sich vor der Fröhlichkeit der Cariocas, der Einwohner Rio de Janeiros.

„Mein Name ist Brasilien": Der Titel von Lygia Campos´ neuer CD könnte auch über ihrer Vita stehen. Wie wenige andere brasilianische Künstler, die in Deutschland leben, strahlt die Sängerin, Pianistin und Komponistin eine überschäumende musikalische Kreativität aus, lebt mit Herzblut alle Facetten der Musik und veröffentlicht nun ihre bislang geschlossenste und zugleich spannendste Arbeit.

Geboren wurde Lygia Campos in Rio de Janeiro. An der dortigen Universität fuhr sie zweigleisig: Sie machte ihr Journalisten Diplom, zugleich aber absolvierte sie ein Klavierstudium und genoss eine klassische Gesangsausbildung. Zu dieser Zeit spielte Lygia in den bekanntesten Clubs Rios (Mistura Fina, Chico´s bar, etc) und hatte zahlreiche TV-Auftritte mit Ihrem eigenen Trio (TV Globo, TVE). Einer ihrer Lehrer war Luiz Eça, zentrale Gestalt der brasilianischen Bossa-Historie als Pianist des legendären Tamba Trio.



1991 kommt Lygia Campos nach Deutschland, wo sie die reichen Schätze ihres brasilianischen Erbes ausbreitet. Ihr Repertoire reicht von der Bossa Nova über Jazz und afro-brasilianische Färbungen bis hin zu arabischen Rhythmen. Gemeinsame Auftritte mit Bill Wyman, Billy Cobham, der NDR Big Band,Tuck & Patty sowie Sheila Jordan flankieren ihre Karriere in der neuen Heimat, zahlreiche CD-Veröffentlichungen kommen hinzu. Als herausragendes Highlight schließlich überrascht ein ungewöhnliches Teamwork:

MPB-Ikone Ivan Lins ließ es sich nicht nehmen, Lygia auf ihrer Einspielung beim Titelstück „Meu Nome t Brasil" zu unterstützen: Lins schätzt Lygias Arbeit schon seit langem - und dieses zunächst intime, dann hymnische Duett wurde ein ergreifendes Statement für ein neues, ehrliches Brasilien jenseits der Samba- und Fußball-Klischees. Lygia Campos´ Studio-Band kann sich ebenfalls hören lassen, begleitet wird sie von einigen langjährigen Weggefährten: Der Gitarrist Paulo Morello ist ein ausgewiesener Kenner der Brasil-Szene. Als Initiator des „Bossa Nova Legends"-Projekts hat er die nostalgische Bossa-Ära mit prominenten Sängern aus der Blütezeit des Genres wie Leny Andrade, Pery Ribeiro, Johnny Alf und Alaide Costa mit grandios elegantem Jazzvokabular ins 2 1.Jahrhundert geführt. Der brasilianische Schlagzeuger und Perkussionist Claudio Wilner kann ebenfalls auf erstaunliche Kollaborationen zurückblicken. Er lieferte das rhythmische Fundament für Hermeto Pascoal, Lenine, Paulo Jobim, Cesar Camargo Mariano und Djavan und war auf Festivals von Brasilien bis Wien unterwegs. Ein Stipendium am Berklee College von Boston genoss der Bassist Mathias Engelhardt, der u.a. als Sideman von Wolfgang Haffner, Dusko Gojkovic und Peter Herbolzheimer agierte. Drummer Walter Bittner formte sein Können u.a. bei Jack de Johnette und Dom Um Romäo und spielte bei Ravi Coltrane, Philip Catherine und Chico Freeman. Der Bassist Ciro Trindade wurde bereits in den 80er Jahren mit seiner eigenen Band „Raiz de Pedra" und Egberto Gismonti in Brasilien und Europa sehr bekannt.

„Für mich ist es wichtig einen zeitgenössischen, globalen Sound zu kreieren - fernab jeglicher BrasilNostalgie. Meine Botschaft ist die der Menschlichkeit", fasst Lygia Campos ihr Anliegen zusammen. Gerade in den Momenten, in denen wir merken, dass wir uns verletzt haben, ergibt sich die Chance, dass wir uns besser kennen lernen, uns näher kommen können." Ihr fulminantes Werk „Meu Nome E Brasil" atmet diese Philosophie in jedem Takt.

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CD 1
  • 1.Amigos do Rio02:58
  • 2.Meu nome é Brasil03:19
  • 3.03:03
  • 4.Nao tem outra razão04:45
  • 5.Theresa03:19
  • 6.Mantra do amor05:42
  • 7.Loana03:37
  • 8.Blues Samba03:54
  • 9.Estranho04:00
  • 10.Pardon04:34
  • 11.Trem para Munique04:19
  • 12.Sambajara05:30
  • 13.Sabiá03:54
  • 14.Escolha01:00
  • Total:53:54